Aktuelles


Informationen zum Coronavirus

Die Ausbreitung der so genannten Coronavirus-Infektionen hat auch Auswirkungen auf Sportdeutschland und wirft bei den mehr als 27 Millionen Mitgliedern in deutschen Sportvereinen viele Fragen auf. Kann ich zum Training gehen? Sind Begegnungen mit Sportler*innen und Zuschauer*innen bei Wettkämpfen eine mögliche Infektionsquelle? Was mache ich bei Anzeichen von Husten, Schnupfen und Heiserkeit?

Diese Fragen können wir Verbände nicht beantworten, da wir keine Kompetenzzentren für Infektionskrankheiten sind. Es ist nicht möglich, allgemeingültige Vorgaben und Empfehlungen für alle Sporttreibenden und/oder Sportveranstalter zu treffen. Es handelt sich stets um Einzelfallentscheidungen auf der Basis der entsprechenden Rahmenbedingungen vor Ort in Abstimmung mit dem regionalen Gesundheitsamt.

Der DOSB als Dachorganisation des organisierten Sports in Deutschland lässt sich von Fachexperte*innen beraten und stellt Informationen zu den wichtigsten eingehenden Fragen zusammen. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

Zu finden sind diese Information unter https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus

Quelle: www.dosb.de

 

Weiterführende Informationen zum Corona-Virus und zu Hygienemaßnahmen:

 


Hygiene-Rahmenkonzept des DOSB

Der DOSB hat ein vom TÜV Rheinland geprüftes Hygienekonzept für den nationalen Wettkampf- und Spielbetrieb in SPORTDEUTSCHLAND entwickelt.

Das Konzept basiert auf den zehn „DOSB-Leitplanken“ aus dem Frühjahr diesen Jahres zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben nach dem Lockdown, den über 60 sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände und zahlreichen auch international anerkannten Hygiene-Konzepten von Verbänden und Veranstaltern in Deutschland. Der DOSB hat gemeinsam mit dem erfahrenen Dienstleister APA in einem Hygiene-Rahmenkonzept die Erfahrungen im Sport im Sinne bewährter Best-Practice-Beispiele aufbereitet und mit einer einheitlichen Bildsprache versehen sowie einer Prüfung durch den TÜV Rheinland unterzogen.

Das Hygiene-Rahmenkonzept ist ein zentraler Basisbaustein (siehe Grafik im Konzept). Je nach Art und Größe der Veranstaltung, vom Sportfest im Verein bis zur Durchführung einer Weltmeisterschaft, können die Veranstalter eigenständig sportartspezifische und veranstaltungsspezifische Bausteine ergänzen. Neben generellen Vorgaben bieten die Basisstandards den Veranstaltern für alle Zielgruppen (Athlet*innen, Trainer*innen, Zuschauer*innen, Helfer*innen) eine differenzierte und sichere Begleitung durch alle Phasen einer Veranstaltung, von der Anmeldung und Anreise bis zum sicheren Verlassen des Veranstaltungsortes und einer dokumentierten Kontaktnachverfolgung. Mit Hilfe von Grafiken und erläuternden Texten geben die DOSB-Standards Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen wertvolle Hinweise zum Verhalten in allen relevanten Situationen vor, während und nach einer Veranstaltung.

Das komplette DOSB-Hygiene-Rahmenkonzept finden Sie hier.

(Quelle: DOSB)


Eingeschränkte Öffnungszeiten

Vom 19.10. bis einschließlich 23.10.2020 ist die Geschäftsstelle nur Dienstag und Donnerstag jeweils von 09:00 bis 12:00 Uhr besetzt.

 

 


60 Mini-Tore für den Kinderfußball

Ende Juli 2020 überreichte Michael Meeske, Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg, einen Scheck in Höhe von 15 000 Euro an die SportRegion OstNiedersachsen, die durch die Sportbund-Vorsitzenden Uschi Sandvoß, Hans-Herbert Böhme und Jürgen Nitsche vertreten waren. Diese hatten sich im Vorfeld mit den Sportreferenten Birte Kallweit und Martin Roth über die Verwendung der großzügigen Spende geeinigt, die von VfL-Dauerkarteninhabern durch Verzicht auf die Geldrückgabe finanziert worden war.

Ein Großteil der Summe sollte dem Fußball zu Gute kommen, denn dort sei eine neue Entwicklung der Spielform bei den jüngsten Jahrgängen geplant und teilweise schon in Gang gesetzt worden, lautete der Vorschlag. Auch beim VfL Wolfsburg wurde die Idee, dass für jeden Sportbund zwanzig Tore finanziert, verteilt auf jeweils fünf Empfänger, positiv aufgenommen. Vor den Bundesliga-Spielen werden direkt vor der VW-Arena Kinderfußball-Festivals veranstaltet und somit war die Verbindung vom Nachwuchs zum Profibereich hergestellt.

Der SSB Wolfsburg entschied sich, die fünf Torsets unter den Jugendspielgemeinschaften und Fußballvereinen mit Jugendspielbetrieb zu verlosen.

 

Nach der vom VfL Wolfsburg bestens organisierten Veranstaltung im Club 45 der VW-Arena, unter Einhaltung der Hygiene-Vorschriften, nahmen die Vertreter von insgesamt 15 Vereinen und Jugendspielgemeinschaften die Mini-Fußballtore plus Bälle in Empfang.

Nachfolgend sind die glücklichen Empfänger aus Wolfsburg aufgeführt:

  • FC Reislingen
  • JSG Heiligendorf, Hattorf, Mörse
  • SV Sandkamp
  • VfB Fallersleben
  • WSV Wendschott

 

Marco Kresic ist seit zwei Jahren Leiter der VfL Erlebniswelten und bestens mit dem Kinderfußball vertraut. Entsprechend fiel seine Präsentation aus, die überzeugend die Vorteile der Spielformen mit wenig Akteuren auf kleinen Spielfeldern zeigte. „Die Kleinsten beginnen mit zwei gegen zwei und somit haben die Spieler viele Ballkontakte,“ schilderte der erfahrene Trainer.

Folgerichtig  wurden alle anwesenden Vereinsvertreter vom VfL Wolfsburg ermutigt, den Kontakt aufrecht zu erhalten und einen der VfL-Trainer zu einem Demo-Training einzuladen, was von den Teilnehmenden gern zugesagt wurde.

 

Rainer Ahlers, Verkaufsleiter beim Sponsor Sport-Thieme, hatte bei der Finanzierung der Fußballtore sehr intensiv zugunsten der Empfänger gerechnet und noch für jeden einen Ball mitgebracht. Die Nachfrage nach Mini-Toren sei stärker geworden, meinte Ahlers, der die Aktion sehr lobt.


LSB bietet Landesregierung Mitwirkung an neuer Corona-Verordnung an

Der LandesSportBund Niedersachsen bietet der Landesregierung konstruktive Mitwirkung bei der Erarbeitung der neuen Corona-Verordnung an, die ab dem 8. Oktober gelten soll. „Wir regen dringend einheitliche und einfache Regelungen für alle Sportarten zu Quarantänebestimmungen im Verdachts- und Quarantänefall an – insbesondere dann, wenn Untersuchungen/Kontrollen zu einem negativen Testergebnis geführt haben“, sagt der LSB-Vorstandvorsitzende Reinhard Rawe. Die Sportorganisation rief er zugleich dazu auf, weiterhin verantwortungsvoll mit den erforderlichen Hygiene- und Abstandsreglungen umzugehen.  Er stellt zudem klar: „Der LSB spricht und vertritt den organisierten Vereinssport und wir wissen, dass sich dieser seit März sehr verantwortungsvoll verhalten hat. Auf nicht-organisierte Freizeitsportler haben wir keinen Einfluss.“

 

Aus Sicht des LSB sollten bei der nächsten Verordnung auf jeden Fall beachtet werden:

  • Einheitliche Quarantänebestimmungen: Einheitliche Regelungen zu Quarantänebestimmungen im Verdachts- und Quarantänefall, insbesondere dann wenn Untersuchungen/Kontrollen  zu einem negativen Testergebnis geführt haben. Die Dauer der Quarantäne muss durch ein einheitliches Verfahren der Gesundheitsämter auf das erforderliche Minimum reduziert werden.
  • Zu Besucherregelungen bei Outdoor-Veranstaltungen:  Die Regeln sollten klar vereinfacht werden, in der Form, dass die Abstandsregelungen 1,5m  konsequent eingehalten werden müssen und  ggf. auch die Zuschauenden Mund- und Nasenschutz zu tragen haben. Das Gleiche gilt grundsätzlich auch für Hallensportarten, hier ist zwingend der Mund- und Nasenschutz  zu verwenden.
  • Auf das Gebot Sitzplätze vorzuhalten, sollte gänzlich verzichtet werden genauso wie die Bestimmung, dass keine Gästekarten verkauft werden sollen. Die gibt es in den meisten Fällen gar nicht.
  • Das Verkaufsverbot für alkoholische Getränke ist aus Sicht des LSB entbehrlich.

 

Diese Punkte hatte der LSB bereits zum Entwurf der aktuell gültigen Corona-Verordnung dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mitgeteilt. Allerdings waren die Anmerkungen und Änderungsvorschläge nicht  berücksichtigt worden.

Den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport hat der LSB deshalb in einem Schreiben vom 25. September 2020 gebeten, mit  dem LSB gemeinsam dafür zu sorgen, dass bei den nächsten Änderungen der Verordnung die Belange der Sportvereine berücksichtigt und die Maßnahmen für alle Beteiligten nachvollziehbar und anwendbar gestaltet werden.

 

Quelle: LSB Niedersachsen e.V.


Wald-Erlebnistour ein voller Erfolg

Wiederholung in einer anderen Jahreszeit möglich

 

Am vergangenen Samstag fand die “Interkulturelle Wald-Erlebnis-Tour” bei herrlichem Spätsommerwetter statt. Sechzehn Frauen unterschiedlichen Alters aus unterschiedlichen Kulturkreisen folgten der Einladung des StadtSportBundes und des Integrationsreferates der Stadt Wolfsburg, gemeinsam das Hasselbachtal zu erkunden. Dabei kam das persönliche Naturerlebnis und das Kontakteknüpfen nicht zu kurz.

Nach einer kurzen Begrüßung von Anna Wittrin (StadtSportBund Wolfsburg) stimmte die Waldpädagogin Sylvia Cultus die Teilnehmerinnen auf die bevorstehenden erholsamen und zugleich spannenden drei Stunden Wald-Erlebnis-Tour ein. Mit Namensanhängern aus Pilzstücken ging es im mäßigen Walkingtempo, um den Kreislauf anzuregen und das Erwachen zu fördern, zur 1. Station der Kuckuckslichtnelken Wiese. Dort angekommen wurde sich in einem großen Kreis mit genügend Abstand zueinander und mit bewussten Atemübungen auf das Hier und Jetzt eingestellt. Im Anschluss ging es gemütlich zu einem ruhigen, abseitsgelegenen Waldstück. Ruhige und konzentrierte Bewegungen regten die Wahrnehmung aller Sinne an. Beim Innehalten konnte man nicht nur den heimischen Vögeln lauschen, sondern auch spannende Bewegungen auf dem Waldboden entdecken. Weiter ging es Richtung Brunnen- und Quellwanderweg. Auf der nahegelegenen Wiese folgten neben Gleichgewichtsübungen auch kleinere Arm- und Hüftbewegungen, um die Baumbewegungen innerhalb eines Jahres nachzuempfinden. Im weiteren Verlauf überquerte man die Eulenbrücke und lies sich auf dem Baumsofa nieder.

Bei einer kleinen Trinkpause präsentierte Frau Cultus den Teilnehmerinnen den gedeckten Waldtisch mit Früchten des Waldes und erzählte welche Bedeutung der Wald in anderen Kulturkreisen hat. Über die drei Steine ging es langsam zurück zum Ausgangspunkt. Hier genoss man noch die schöne Aussicht und die Besonderheit der Naturformation. Ein Gedicht über den Baum rundete das Walderlebnis ab. Rundum zufrieden und sichtlich entspannt trennten sich die Teilnehmerinnen nach drei Stunden wieder voneinander. Einige nahmen sich vor, die guten Möglichkeiten, die unsere grüne Stadt Wolfsburg bietet, auch in Zukunft mehr zu nutzen.

Das Organisationsteam Sylvia Cultus (Waldpädagogin), Anna Wittrin vom StadtSportBund und Petra Wagner, Mitarbeiterin des Integrationsreferates zogen ein durchweg positives Fazit. Es passte einfach alles, das Wetter, die schöne Umgebung und die Motivation der Teilnehmerinnen. Das positive Echo der Teilnehmenden mündete in den Wunsch, solche Veranstaltungen öfter stattfinden zu lassen.

 

(c) StadtSportBund Wolfsburg

Sportplatz Online-Kongress

Zahlreiche inhaltliche Highlights erwarten die Teilnehmer des Sportplatzwelt Online-Kongresses am 29. und 30. September.
Unter anderem auf der virtuellen Bühne: DOSB-Vize Andreas Silbersack, DHB-Vize Carsten Korte und DBB-Sportdirektor Felix Leuer.

Im Rahmen der Kooperation zwischen Sportplatzwelt und dem Stadtsportbund Wolfsburg erhalten Mitglieder 50 % Rabatt auf die Teilnahmegebühr und zahlen nur 24,95 Euro für zwei hochkarätig besetzte Kongressnachmittage.

Bei Interesse melden Sie sich unter:

05361 293 763
info@ssb-wolfsburg.de

 

Hier geht es zum Programm des Sportplatzwelt Online-Kongresses


Ehrenamt überrascht 2020: Jetzt nominieren!

Das Projekt „Ehrenamt überrascht“ geht in die dritte Runde! Auch in diesem Jahr wollen wir wieder für mehr Anerkennung und Wertschätzung für freiwillig und ehrenamtliches Engagement sensibilisieren und diese Wertschätzung aktiv leben.

Mit dem Start der 15. Woche des Bürgerschaftlichen Engagements am 11. September startet das Projekt des LandesSportBundes Niedersachsen e.V. gemeinsam mit allen 18 Sportregionen Niedersachsens. In diesem Jahr erstmals verlängert können Sie Ihre nominierten Vereinshelden dann bis zum 31. Januar 2021 überraschen!

Überraschen Sie Ihre freiwillig und ehrenamtlich Engagierten im Verein mit dieser Aktion! Kleine Geschenke und ein großes „Dankeschön“ zeigen die besondere Wertschätzung für ihr Engagement.

Wie Sie beim Projekt dabei sein und ein Überraschungspaket für Ihren Vereinshelden bekommen können, erklären wir Ihnen auf unserer Checkliste.

Sie suchen nach Ideen und Anregungen für die praktische Umsetzung? Wir haben Ihnen hierzu etwas zusammengestellt. Stöbern Sie hierzu gern auch in unserer Überraschungsgalerie 2018 und Überraschungsgalerie 2019! Nach Klick auf die Fotos gelangen Sie zu den einzelnen Überraschungsberichten.

Die Vereine, die 2018 und/oder 2019 bereits eine Überraschung durchgeführt haben, dürfen selbstverständlich wieder dabei sein und eine/n weitere/n Vereinshelden/in nominieren.

 

Checkliste für Vereine

Nominierungsformular

Ideen und Anregungen

Nominierungen bitte bis spätestens 01.12.2020 einreichen!

Überraschungen sind zwischen dem 11.09.2020 und 31.01.2021 möglich!

 

Seien Sie dabei – Überraschen Sie Ihr Ehrenamt!

 

Ansprechpartner

Birte Kallweit

Sportreferentin für              Bildung und Sportjugend

 05371 6364004
 0159 02835178
  ueberraschung@sportregion-on.de

Martin Roth

Sportreferent für Organisationsentwicklung

 05371 6367490
  ueberraschung@sportregion-on.de


Neue Ansprechpartnerin für Sportentwicklung

Sie ist die Neue im Handlungsfeld Sportentwicklung für die Sportbünde Gifhorn, Helmstedt und Wolfsburg!

Corinna Pech steht ab sofort den Sportvereinen in der Sportregion als Sportreferentin zur Verfügung. Zuvor arbeitete sie in einer anderen Sportregion im Handlungsfeld Bildung und freut sich nach eigenen Aussagen auf die vielfältigen und abwechslungsreichen Aufgaben, die das Handlungsfeld Sportentwicklung mit sich bringt.

 

Zum Kontakt


Stellenausschreibung der SportRegion

Die SportRegion OstNiedersachsen ist eine freiwillige Kooperation der Sportbünde Gifhorn, Helmstedt und Wolfsburg im LandesSportBund Niedersachsen e.V. Sie vertritt die Interessen der mehr als 500 Sportvereine mit ca. 140.000 Mitgliedern.

Im Rahmen der Kooperation ist zum 01.12.2020 die Stelle eines Sportreferenten (m/w/d) im Handlungsfeld Bildung und Sportjugend als befristete Elternzeitvertretung zu besetzen. Dienstsitz ist beim KreisSportBund Gifhorn e.V.

Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2020.

 

Stellenausschreibung

Stellenausschreibung im trainersuchportal


Corona-Sonderprogramm für Sportorganisationen

Der Niedersächsische Innen- und Sportminister, Boris Pistorius, und der Präsident des Landessportbundes Niedersachsen e. V. (LSB), Prof. Wolf-Rüdiger Umbach, haben den Beschluss des Landtags zum 2. Nachtragshaushalt begrüßt. In diesem sind auch zusätzliche Mittel in Höhe von bis zu 7 Millionen Euro für ein Corona-Sonderprogramm für Sportorganisationen vorgesehen.

Pistorius: „Sportvereine sind wichtig für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Gerade in diesen schweren Zeiten helfen Sport und der Zusammenhalt im Verein vielen Menschen dabei, einen Weg durch die Krise zu finden. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen aber natürlich auch Vereine und Verbände im Sport. Ich habe daher immer gesagt, dass ich alles tun werde, um den organisierten Sport vor einer existenziellen Krise zu schützen. Mit den vom Landtag beschlossenen zusätzlichen Mitteln soll es uns gelingen, die Strukturen im Sport zu erhalten.“

Die mit der Niedersächsischen Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Corona-Pandemie getroffenen notwendigen Regelungen bedeuten für das öffentliche Leben und auch für den LSB, seine Sportbünde als Untergliederungen sowie die in ihm zusammengeschlossenen Landesfachverbände und Sportvereine eine zusätzliche Herausforderung. Für viele innerhalb der Sportorganisation waren bzw. sind nach wie vor der Trainings- und Wettkampfbetrieb, aber auch die Aus-, Fort- und Weiterbildung nur eingeschränkt möglich.

Prof. Dr. Umbach: „Wir sind sehr froh über die zusätzlichen öffentlichen Mittel für die Sportorganisation zur Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie. Auch wenn bislang viele Vereinsmitglieder in großer Solidarität ihren Vereinen in den vergangenen Monaten treu geblieben sind, wissen wir aus zwei Vereinsbefragungen, dass viele Sportvereine in eine existenzbedrohliche Lage kommen.“

Die Abwicklung des Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen wird im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung von der COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedrohten gemeinnützigen Sportorganisationen über den LSB erfolgen. Gemeinnützige Sportorganisationen können eine Billigkeitsleistung in Form von Einmalzahlungen – in Höhe von 70 Prozent der entstehenden Unterdeckung, höchstens jedoch in Höhe von 50.000 Euro – erhalten, wenn sie aufgrund von Liquiditätsengpässen infolge der COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Eine allgemeine Kompensation entgangener Einnahmen ist allerdings nicht vorgesehen.

Gemeinnützige Sportorganisationen können Online-Anträge im LSB-Intranet stellen:

https://lsbntweb.lsb-niedersachsen.de/foerder.osp

 

Quelle: LSB Niedersachsen e.V.